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Lamda-
Die wichtigsten Größen zur wärmetechnischen Beurteilung von Außenwänden sind die Wärmeleitzahl "Lambda" und der Wärmedurchgangskoeffizient, kurz "k-Wert".
Lambda gibt an, welche Wärmemenge in Watt stündlich durch einen Quadratmeter einer 1 Meter dicken Stoffschicht geleitet wird, wenn beide Oberflächen einen Temperaturunterschied von einem Grad Celsius aufweisen.
Der k-Wert gibt an, wie groß die in Watt gemessene Wärmemenge ist, die durch einen Quadratmeter Wandfläche innerhalb einer Stunde tritt, wenn die Lufttemperatur zu beiden Seiten der Wand sich um ein Grad Celsius unterscheidet. Je niedriger dieser Wert ist, desto besser ist der Wärmeschutz.
Laminat-
Bodenbelag aus mehreren Schichten. Die Trägerplatte besteht aus einem druckfesten Holzwerkstoff: einer MDF- (mitteldichte Holzfaser), HDF- (hochverdichtete Holzfaser) oder Spanplatte. Die Oberfläche ist mit abriebfestem Melaminharz beschichtet und schützt das darunterliegende, mit einer Holz- oder Steinreproduktion bedruckte Dekorpapier. Als Spannungsausgleich dient ein Gegenzug an der Unterseite. Meist nur etwa 8 mm hoch, sind Laminate ideal zum Modernisieren. Für den Wohnbereich gibt es sie mit unterschiedlichen Abriebfestigkeiten bis zu etwa 15.000 Umdrehungen.
Lasur-
Offenporiger Anstrich, bei dem der Untergrund durchscheint. Er erhält dem Holz die Atmungsfähigkeit und stellt eine Feuchtigkeitsregulierung sicher.
Lattung-
Parallele, gleichmäßige Anordnung von Holzlatten als Unterkonstruktion oder zur Befestigung von Dachziegeln, Verkleidungen, Profilbrettern, Fassadenplatten und dergleichen.
Leerrohr-
Flexibles oder starres Kunststoff- oder auch Metallrohr für die Unterputz-Verlegung. Dient zur nachträglichen Aufnahme von Kabeln für Elektrik, Telefon, Kabel-TV usw.
Lehm-
Lehm ist nach Holz einer der ältesten Werkstoffe zum Bauen überhaupt. Lehm besteht aus Tonerde und Sand sowie feinen Gesteinsteilen. Früher wurde Lehm zum Ausfüllen von Fachwerk-Konstruktionen verwendet.
Wenn Lehm geformt und im Feuer gebrannt wird, entstehen Ziegel oder Tondachziegel.
Leichtbetonblocksteine, -vollsteine-
Aus Bims, Schlacke, Blähton und Ziegelsplitt gefertigter Stein. Seine vielen feinen Poren begünstigen die Wärmedämmung, sein geringes Raumgewicht ermöglicht das Verbauen in großen Blöcken und leichtes Bearbeiten. Hohlblocksteine haben zwei oder drei Luftkammern und können bei Innen- oder Außenmauern verbaut werden. Je nach Druckfestigkeit sind sie auch für Tragemauern geeignet. Vollsteine verwendet man bei Tragemauern und nicht tragendem Mauerwerk sowie im Fachwerkbau und zum Ausgleich bei Mauerwerk aus Hohlblocksteinen.
Leibung (Laibung)-
Innere, seitliche Wandflächen einer Tür-/Fensteröffnung oder Nische.
Leichtbauplatten-
Darunter versteht man Platten mit geringem Raumgewicht, in der Hauptsache bestehend aus Bims- oder Gasbeton, Holzfasern, Holzspänen, Holzwolle, Hartschaum sowie Gips und Karton. Mit ihnen baut man Verkleidungen, Dämmungen und Zwischenwände ohne Tragefunktion.
Leichtbaustoffe-
Mit Leichtbaustoffen arbeitet man in der modernen Bautechnologie, ohne daß Statik und Stabilität des Bauwerks beeinflusst werden. Die Verwendung von Leichtbaustoffen verringert den Materialaufwand und hilft so, die Baukosten zu senken. Ein weiterer Vorteil ist die gute Wärmedämmeigenschaft, ein Nachteil die schlechte Schalldämmung. Zu den tragfähigen Materialien zählen Bims, Porenziegel, Gasbeton u. a.. Keine Tragefunktion erfüllen Leichtbauplatten innerhalb einer Rahmenbauweise bei Fertighäusern.
Leichtbeton-
Leichtbeton unterscheidet sich vom normalen Beton dadurch, daß er durch Lufteinschlüsse ein besonders leichtes Gewicht erhält. Lufteinschlüsse können hier durch Zuschlagstoffe wie Bims, Blähton oder Blähschiefer erzielt werden.
- Porenbeton ist ein Leichtbeton, der in stationären Werken hergestellt wird. Dazu wird mehlfein gemahlener Quarzsand mit Kalk und Zement als Bindemittel unter Zugabe von Wasser vermischt. Für die Porenbildung wird Aluminiumpulver oder -paste verwendet. Nach der Porosierung - der Bildung von Millionen Luftporen - werden die Bauteile mit Stahldrähten maßgenau geschnitten und unter Dampfdruck gehärtet.
- Gefügedichter Leichtbeton ist ein Beton mit leichten Zuschlägen, der eine völlig geschlossene Oberfläche hat. Haufwerksporiger Leichtbeton ist im Gegensatz dazu ein Beton, bei dem die Zuschlagkörner mit Zement ummantelt und punktförmig verklebt sind. Dadurch entstehen Lufträume, die dem Beton insgesamt eine rauhere Oberfläche geben.
Leichtmauermörtel (Wärmedämm-Mörtel)-
Mörtel aus Ton oder mineralischen Leichtzusätzen und Bindemitteln, der das Wärmedämmverhalten der Fugen dem eigentlichen Wandbaustoff annähert, um die Fugen als -->Wärmebrücken weitestgehend auszuschließen.
Leichtziegel-
Zur Gruppe der Leichtziegel zählen Porenziegel (porosierte Ziegel) und Hochlochziegel.
Lichtkuppel-
In Flachdächern kann die Lichtkuppel aus durchsichtigem Acrylglas oder lichtdurchlässigem Polyester mit Glasfaserverstärkung eingebaut werden. Diese Form des Oberlichts ist gemäß den Bauvorschriften aber nicht für bewohnte Räume erlaubt. Lichtkuppeln ermöglichen aber, daß zum Beispiel Garagen, die als Werkstatt benutzt werden, ausreichend Tageslicht erhalten.
Lichtes Maß (Lichtmaß)-
Abmessung zwischen zwei Begrenzungen: eines Raumes oder einer Öffnung in Wand oder Decke.
Lochziegel-
Baustoff aus Ton mit spezieller Lochung. Gute Wärmedämmwerte, da die Wärme hauptsächlich im Material um die Löcher herum abfließt. Dadurch verlängert sich der Wärmeweg.
Luft-
- Außenluft: Aus dem Freien einströmende Luft
- Abluft: Aus dem Raum abströmende Luft
- Zuluft: Dem Raum zuströmende Luft
- Fortluft: Die ins Freie abgeführte Luft
- Umluft: Abluft, die als Zuluft wieder verwendet wird
- Raumumluft: Die zum Zwecke der Luftbehandlung im Raum über ein Gerät geführte Luft
- Mischluft: Luft verschiedenen Ursprungs, zum Beispiel Außen- und Umluft
- Frischluft: Nicht regelgerechte Bezeichnung von Außenluft
Luftbehandlung: Technisch erzwungene Veränderung des Zustandes der Luft, z. B. Temperatur, absolute Feuchte, Staubgehalt, Keimzahl
- Filtern: Abscheiden von Luftverunreinigungen aus Luftströmen
- Heizen/Kühlen: Zu- bzw. Abführen von sensibler Wärme
- Befeuchten/Entfeuchten: Erhöhen/Verringern der absoluten Feuchte
- Wärmerückgewinnung: Maßnahme zur Nutzung des Energiegehaltes eines Luftstromes. Der Fortluft wird Wärme entzogen. Damit wird die Außenluft vorgewärmt.
Lüftung-
Lüftung ist erforderlich zum Austausch verbrauchter Luft gegen "frische" Luft. Im Winter kommt kältere Außenluft in den Raum. Durch Erwärmung der Luft wird die relative Luftfeuchte im Raum herabgesetzt. Oft werden Luftbefeuchter erforderlich.
Beim Lüften von kalten Räumen im Sommer wird sich warme Außenluft als Tauwasser an Wänden, Boden und Decke, außerdem an den Gegenständen niederschlagen. - Also Kellerräume bei hoher Außenlufttemperatur und hoher Luftfeuchte nicht lüften
Lüftungswärmebedarf-
Wärme, die notwendig ist, um im Winter die kühle Frischluft auf Raumtemperatur aufzuwärmen. Der Lüftungswärmebedarf läßt sich durch die Wärmerückgewinnung wesentlich senken.